LMT FETTE

LMT Fette GmbH & Co. KG, Schwarzenbek

Die Entwicklung des Werkzeugherstellers LMT Fette GmbH & Co. KG zum Weltmarktführer in der Produktion von Tablettenpressmaschinen erforderte eine kontinuierliche Erweiterung des Werksgeländes. Zahlreiche Projekte mit unterschiedlichsten Anforderungen wurden seit 1993 für das Unternehmen geplant und realisiert.
Das Maschinenbau-Unternehmen ist bereits seit den 1930er Jahren am heutigen Stammsitz in Schwarzenbek zu Hause. Eine Produktionshalle und ein Bürogebäude mit anspruchsvoll gestalteter Fassade aus dieser Zeit bildeten das Zentrum des Unternehmens. In den 70er Jahren wurden weitere Hallen gebaut.

1993 begann die Planung und Ausführung einer zentralen Ölaufbereitungsanlage für Maschinenschmierstoffe. Die Anlage wurde zwischen zwei bestehenden Hallen aus einer Stahlbetonkonstruktion mit Stahlbeton-Wandplatten errichtet und mit Verblendziegeln verkleidet.
Verschiedene Umbauten am Bestand folgten.1997 entstand als seitlicher Anbau an die bestehende Produktionshalle ein neues dreigeschossiges Bürogebäude.

Im Jahr 2001 begann der Neubau der Halle 2A. In der großen zweischiffigen Halle sind Forschung und Entwicklung und auch die Produktion von Tablettenpressmaschinen untergebracht.
An den Boden werden hohe Ansprüche gestellt, Stapler mit bis zu 35 Tonnen Nutzlast transportieren schwerste Maschinenteile. Deshalb wurde für den Grund der Stahlrahmenkonstruktion eine hochbelastbare Sohlplatte aus Walzbeton geplant. Bodentiefe Fenster an der Stirnseite sowie Lichtstraßen im Dach des Neubaus lassen viel Tageslicht in die Halle. Mehrere Brückenkräne wurden für die Produktion und den Transport der Maschinenteile eingebaut. Unterschiedliche Technikzentralen, Büro- und Sozialräume wurden integriert.
Daneben entstanden ein Gebäude für die Expedition, Büros sowie Test- und Sozialräume.

Zum 100 jährigen Firmenjubiläum im Jahr 2008 entschied die Unternehmensleitung, den Eingang zum Firmengebäude sowie alle Kundenbereiche vollkommen neu, entsprechend dem Corporate Design auszuführen.
Dieser Umgestaltung folgten sämtliche Areale, in denen sich die Kunden des Unternehmens zu Besuchen und Schulungen aufhalten. Auch das Casino wurde dem Corporate Design entsprechend modernisiert.
Die Halle 7 nahm die Akademie auf, ein Zentrum für die Kundenfortbildung. Dort erhalten Kunden eine Einweisung in die für sie gebauten Maschinen. Es gibt Vorführräume für unterschiedlichste Anlagen, einen kleinen Hörsaal sowie Vortrags- und Seminarräume.
Im Inneren des Hauses ist neben den Fensterflächen auch viel Glas, unter anderem auch für Trennwände, eingesetzt worden. Mitarbeiter und Kunden fühlen sich in den Räumen mit viel Tageslicht sehr wohl.

Für die EDV-Zentrale wurde 2013 ein neues Bürogebäude errichtet. 2015 wurde das an die Halle 2 angrenzende, dreigeschossige Bürohaus von 1997 komplett modernisiert, vollklimatisiert und erhielt Kühldecken. Glasraumwandsegmente lassen auch in die innen liegenden Bereiche des Gebäudes viel Tageslicht. Das schafft enge Bezüge der Räume untereinander und fördert die Kommunikation.
Das alte Bürogebäude aus den 30er Jahren wurde vollständig saniert und den heutigen Anforderungen angepasst, einschließlich einer Anhebung der Bedachung um ausreichend Raumhöhe zu gewinnen.
Im den nächsten Bauabschnitten folgte die Komplettsanierung der Hallen 1, 6 und 8. Während dieser Schritte wurde der Wandel des Unternehmens vom klassischen Werkzeugproduzenten zum Hersteller von Tablettenpressmaschinen besonders deutlich. Die Produktionsgebäude wurden auf den aktuellsten Stand der Brandschutzrichtlinien und für die Produktion der Tablettenpressmaschinen auf den Hygienestandard eines Pharmaunternehmens transformiert.

Kürzlich ist die Voruntersuchung für ein neues zentrales Bürogebäude abgeschlossen worden. Darüber hinaus wurden weitere Büros und Sozialräume modernisiert sowie die Außenanlagen geordnet.
Alle Um- und Neubauten folgen einer Designsprache. Interessant ist hierbei die Verbindung zwischen der Architektur der 1930er Jahre und der modernen Designsprache des 21. Jahrhunderts.